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Re: [pgsql-de-allgemein] PostgreSQL 8.2 Linux 64-Bit für Haevy Load Websi te



Peter Eisentraut schrieb:
apoc9009(at)yahoo(dot)de wrote:
Ich wüsste von euch gerne wie Ihr das DB-Layout gestalten würdet und
zwar so, dass
sagen wir ca.10.000 angemeldete User keine Datenbankseitigen
Performanceprobleme
verursachen.

Für 10000 gleichzeitige Benutzer braucht man wahrscheinlich auch erstmal so um die 20 GB Hauptspeicher. Dürfte also etwas schwierig werden.
10.000 User sind nicht gleichzeitig an der DB angemeldet!
Nur wenn ein User auf der Website einen Button oder Link klickt, wird im Normalfall eine Query gestartet. Das ganze wird vom J2EE-Server via Connectionpool verwaltet. Also wenn 10 User eine Connection brauchen, muss der Connectionpooler im Idealfall nur eine Verbindung bereitstellen, über die alle Anfragen abgewickelt werden können. Falls das nicht reicht, eröffnet er automatisch eine neue Connection und verwaltet die inaktiven für neue Verbindungsanfragen oder schließt die nicht mehr benötigten selbstätig (tja, ein ausgeklügeltes DB-Interface ist schon eine feine Sache - vor allem wenn man sich nicht groß drum kümmern muss) ;D

By the Way: Mit Connect and Close after Operation kann man das auch mit LAMP hinbekommen, nur ist das wirklich hässlich (das derzeit aktive System arbeit auf dieser Basis).

Slony macht ein einzelnes System langsamer. Irgendwas wird wohl die replizierten Daten auf den Slave-Systemen auch nutzen?
Das sehe ich eigentlich nicht so kritisch, weil der erste Slave soll nur für das permanente Onlinebackup verantwortlich sein soll. Ich will kein ständiges Backup auf der Master DB haben. Und Onlinebackup ist absolut erforderlich. Wir rechnen mit ca. über 1 Million registrierter User, von denen am Abend ca. 10.000 Online sind auf der Website.

Da geht es nicht ohne Permanentbackup, da sich über den Tag hinweg extrem viele
Datenbei den Usern, im Forum und besonders in der Message Table ändern.

Aber Oninebackups für Datenbanken sind ja keine Neuigkeit. Andere Systeme
wie MaxDB oder ORACLE haben das schon lange oder man kann es mit DB
Options gänginger Backuppakete wie das von Veritas oder Legato nachrüsten.
Ich brauche halt ein ähnliches System für PostgreSQL und besten Fall OpenSource.
Viel wichtiger wäre es, WAL und Indexe auf eigene Platten zu legen.
Das sehe ich genau so (danke nochmals an Andreas)und werde das auf jeden Fall mit einbauen. Ich Frage mich allerdings ob das eine Sache mit der heißgestrickten Nadel
ist oder ob PG dafür eigene Befehle anbietet um die WAL Files auszulagern
(Indexe dürften ja in Tablespaces verfrachtbar sein).

Wie steht es eigentlich mit ALTER Tablespace? Kann man Tablespaces
"System konform" bei laufendem DB-System verlagern? Beispielsweise
wenn ich eine neue Festplatte eingebaut habe und auf diese Platte nun
ein bereits existierender Tablespace untergebracht werden soll?

Ich möchte sowas ehrlich gesagt nicht gerne von Hand verschieben
und später crasht mir die DB. Ein ALTER Tablespace sowie zugehöriges
verschieben der Datafiles des Tablespaces mit dem PG Client habe ich
bisher nicht gefunden.




Gruß Marc

		
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